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Wissen A-Z

Sie finden auf dieser Seite nähere und ausführlichere Informationen zu den angebotenen naturheilkundlichen Methoden meiner Praxis sowie zu ausgewählten Erkrankungen. Prinzipiell können alle Erkrankungen naturheilkundlich behandelt oder begleitend behandelt werden.
Über Ihr Interesse freue ich mich!

Ob Schüßler Salze oder Akupunktur. Hier stehen fundierte Fachinformationen für Sie bereit. 

Akupunktur

Sowohl mit der Körperakupunktur als auch bspw. mit der Ohrakupunktur können gezielt jene Disharmonien therapiert werden, die im Körper Erkrankungen verursachen. 

Bei der Körperakupunktur nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) werden Nadeln in Akupunkturpunkte gestochen, die sich auf den sogenannten Meridianen, den Energieleitbahnen des Körpers, befinden. 

Demgegenüber werden bei der Ohrakupunktur Reflexpunkte am Ohr therapiert. Dies kann mit Nadeln oder Elektrostimulation geschehen. Auch mit Farbpunktur können sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Interessanterweise zeigen aktuelle Forschungen, dass auch die Körpermeridiane am Ohr abgebildet und therapiert werden können. 

Allergie

Beim allergischen Geschehen werden - ausgelöst durch bestimmte Substanzen (die jeweiligen Allergene), körperliche Erscheinungen ausgelöst wie z.B. Niesen, Rötung des Gesichtes, Juckreiz, Augentränen oder Hautausschläge, um nur einige zu nennen. 

Man kann vereinfacht sagen, das Immunsystem reagiert verstärkt auf  Substanzen, die eigentlich keine Reaktion auslösen dürften. 

Diese Bereitschaft des Systems mit einer Überreaktion auf Reize zu antworten, bezeichnet man als Allergie - und exakt an diesem Punkt, greifen wir mit der naturheilkundlichen Therapie ein. 

 

NATURHEILKUNDLICHE ALLERGIEBEHANDLUNG

Geradezu eine Domäne des vielfältigen naturheilkundlichen Therapiespektrums ist die Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten z.B. von Nahrungsmitteln. 

Idealerweise sollte die Therapie von Allergien wie Heuschnupfen in der Wintersaison erfolgen, bevor die entsprechenden Pollen schon ihre typische Symptomatik ausgelöst haben. 

Es ist jedoch darüber hinaus auch möglich, eine gezielte symptomatische Behandlung durchzuführen, wenn die Symptome bereits vorhanden sind. In jedem Fall ist es im Anschluss von Bedeutung, eine grundlegende Allergiebehandlung in der symptomarmen Zeit durchzuführen. 

 

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In einem Beratungsgespräch erhalten Sie detaillierte Informationen zu Ihrem persönlichen Behandlungsplan. 

Biochemie nach Dr. Schüßler

DR. SCHÜSSLER

Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) begründete mit seiner nach ihm benannten Heilmethode eine neue Therapieform, auch Biochemie genannt.  

Er, der Arzt für Homöopathie war, erkannte ein Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt des Organismus als Ursache von Erkrankungen. 

 

SCHÜSSLER SALZE

Für sein neues Heilverfahren verwendete Dr. Schüßler Mineralstoffe, die in unserem Organismus als Bau-, und Funktionsmittel vorhanden sind. Diese Mineralsalze nutzte er zur Heilanwendung in homöopathisch aufbereiteter Form. Entsprechend dem Alphabet wurden die Salze von 1-12 nummeriert - wir kennen diese Mittel heute unter dem Begriff Schüßler Salze.  Die Salze von 1-12 wurden von Dr. Schüßler seinerzeit zur Therapie verwendet. Im Laufe der Jahre kamen einige Salze als sogenannte Ergänzungsmittel zu dieser Methode hinzu. 

 

DIE ANTZLITZDIAGNOSE

Im Sinne der Biochemie sprechen unsere Gesichter im wahrsten Sinne des Wortes Bände. Ein geübter Diagnostiker kann durch die genaue Untersuchung der Zeichen im Gesicht des Patienten das jeweils benötigte Schüßler Salz und die benötigte Dosis zur Therapie von Erkrankungen herausfinden. 

In meiner Praxis arbeite ich neben anderen Diagnosemethoden auch mit der Antlitzdiagnose.

 

DIE ZUNGENDIAGNOSTIK

Um Rückschlüsse auf die gestörten biochemischen Vorgänge der Zellen und Körpergewebe machen zu können, ist auch die Diagnostik über die Betrachtung der Eigenschaften der Zunge ein ideales Mittel. 

 

SCHÜSSLER SALZE UND HOMÖOPATHIE

Tatsächlich ist es so, dass die Schüßler Salze homöopathische Arzneimittel sind, die auch in der Homöopathie verwendet werden. Allerdings werden die jeweiligen Mittel anders gewählt und die beiden Heilmethoden beruhen auf einem etwas unterschiedlichen Verständnis darüber, wie Heilung zustande kommen kann.

Dr. Schüßlers Überzeugung war, dass durch die homöopathische Aufbereitung die Mineralien für den Körper in einer optimalen Verdünnung vorliegen und sehr gut aufgenommen werden könnten mit dem Zweck, Unregelmäßigkeiten im Mineralienhaushalt zu beheben und dadurch Erkrankungen zu behandeln.

In der Klassischen Homöopathie hingegen wird das Mittel nach dem sogenannten "Ähnlichkeitsprinzip" gewählt. Demnach wird für den erkrankten Menschen dasjenige Mittel gewählt, das bei einem gesunden ähnliche Symptome hervorruft. Nach dem Reiz-, Regulationsprinzip wird der Organismus zum Heilungsprozess angeregt.

Entgiftung

ENTSCHLACKEN UND ENTGIFTEN - EINE WOHLTAT FÜR KÖRPER & SEELE

Die Durchführung einer Entgiftungskur ist aus naturheilkundlicher Sicht für den Organismus von Zeit zu Zeit sehr wichtig. Dies kann eine ideale Möglichkeit sein, zur Erhaltung unserer Gesundheit beizutragen.

Bei der Therapie von Erkrankungen - zum Beispiel begleitend zu einer Schmerztherapie oder einer biologischen Krebstherapie finden Entgiftungskuren ebenfalls Anwendung, um den Organismus von angelagerten Schlackenstoffen und Stoffwechselendprodukten zu entlasten. 

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stützung der Entgiftungsorgane sowie das Lösen und Ausleiten belastender Stoffe, die sich bereits im Organismus eingelagert haben. 

Dies geschieht sowohl mit homöopathischen und phytotherapeutischen Präparaten als auch mit Vitaminen und Mineralstoffen. Wir nutzen dabei den synergistischen Effekt, dass unsere Heilmittel sich gegenseitig in ihrer Wirkung positiv ergänzen. Als sehr effektiv hat sich die ergänzende Anwendung unterschiedlicher Reflexzonentherapien erwiesen.  

Diagnostisch kann in meiner Praxis bestimmt werden, ob und an welcher Stelle der Organismus spezielle Unterstützung benötigt, denn dies ist nicht bei jedem Menschen gleich - daher ist mit pauschal durchgeführten Kuren kein vergleichbarer Effekt zu erwarten. 

Dieser Prozess oftmals auch auf seelischer Ebene reinigend und entlastend empfunden. 

HAUT

Die Therapie von Hauterkrankungen stellt von jeher eine Domäne der Naturheilkunde dar.

Die Haut wurde von vielen Gelehrten als "Dritte Niere" bezeichnet und ist als ein bedeutendes Ausscheidungsorgan zu betrachten.

Diesen Umstand machten sich schon viele Kulturen zunutze, um Erkrankungen vorzubeugen oder zu heilen. So wurden bereits bei vielen Indianerstämmen "Schwitzhütten" benutzt und der Besuch der Sauna v.a. intensiv in Skandinavien kultiviert. 

Aus dem Blickwinkel der Naturheilkunde sind daher manche Hauterscheinungen jedoch nichts Anderes als ein Versuch diejenigen Stoffe auszuscheiden, die den Organismus belasten.

 

NEURODERMITIS

Die Neurodermitis = atopisches Ekzem ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die sich mit roten, schuppenden und/oder nässenden Ekzemen zeigen kann. Vor allem ein starker Juckreiz wird oft als große Belastung bei den Betroffenen empfunden.

 

SCHUPPENFLECHTE - PSORIASIS

Hierbei handelt es sich um eine Hauterkrankung, bei der die Hautveränderungen oft schon mit bloßem Auge erkennbar sind. Es kommt zu starkem Juckreiz, Brennen oder sogar Schmerzen und der typischen Schuppenbildung der Haut. 

Mögliche Therapieoptionen bei Neurodermitis und Psoriasis sind Homöopathie, Spagyrik, anthroposophische Heilmittel, Farbpunktur, Akupunktur und Akupressur sowie die Basisbehandlung von gestörten Organfuntionen.

In jedem Fall erfolgt die Therapie individuell, ursächlich und an den jeweiligen Bedarf des Organismus angepasst.  

Homöo-pathie

KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Der Mensch ist ein komplexes Wesen. Nicht zur Körperfunktionen, sondern vielmehr das Zusammenspiel von Körper, Geist und Psyche machen uns als Menschen aus.

Gerade bei der Arbeit mit der Klassischen Homöopathie steht nicht nur das Symptom, sondern immer der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt der Betrachtung. 

Beispielsweise werden Sie zum Zweck der homöopathischen Arzneimittelfindung auch zu Ihren Gedanken und Gefühlen im Hinblick auf die Erkrankung angesprochen werden. 

Gerade mit homöopathischen Arzneimitteln wird der gesamte erkrankte Organismus angesprochen und nicht nur das jeweilige erkrankte Organ. 

 

 

SAMUEL HAHNEMANN: DER BEGRÜNDER DER HOMÖOPATHIE

Die Heilkunst der Homöopathie wurde von dem Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet. Homöopathie bedeutet vom gr. Wortursprung her "ähnliches Leiden". Siehe hierzu der nächse Abschnitt zum Grundprinzip Ähnlichkeitsregel. 

Es geht bei dieser Methode immer um den Menschen als Ganzes. Dabei spielen nicht nur die Erkrankung selbst, sondern vor allem auch die jeweilige Persönlichkeit, die Gefühlswelt sowie die Konstitution des erkrankten Menschen eine große Rolle beim Finden des passenden Heilmittels. Der persönliche Ausdruck des Menschen, das WIE seiner Erkrankung  spielt eine maßgebliche Rolle in der Homöopathie. 

Im Gespräch mit dem Behandler werden Sie daher auch nach Vorerkrankungen und Erkrankungen im Familienkreis gefragt. Es fließen also sehr viele Faktoren in eine präzise Mittelwahl mit ein, was auch den benötigten Zeitaufwand erklärt. 
So wird auch verständlich, dass zwei Patienten mit der scheinbar selben Erkrankung ganz unterschiedliche Mittel verordnet bekommen können.
In der Klassischen Homöopathie wird i.d.R. jeweils ein gut passendes Arzneimittel ausgewählt, während bei der Komplexhomöopathie in einem Arzneimittel mehrere Einzelsubstanzen mit einem ähnlichen Wirkungsgebiet enthalten sind. 

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„… ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des wundersamen Arztes, seit dem ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde.” 

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J. W. v. Goethe in einem Brief vom 2. September 1820 über Samuel Hahnemann

 

 

GRUNDPRINZIP: DIE ÄHNLICHKEITSREGEL

Eine Basis, auf der die Homöopathie beruht ist das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip:
Die bekannte Regel "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" bedeutet, dass Stoffe, die bei gesunden Personen bestimmte Krankheitssymptome auslösen können, einen Kranken mit ähnlichen Symptomen heilen können.
Um überhaupt erst feststellen zu können, welche Substanzen bei welchen Erkrankungen als Heilmittel eingesetzt werden können, werden sogenannte Arzneimittelprüfungen am Gesunden durchgeführt. Die sich dabei entwickelnde Symptomatik wird entsprechend beobachtet und in Arzneimittelverzeichnissen dargestellt. 

 

GRUNDPRINZIP: DIE POTENZIERUNG

Das Besondere und Andere an den homöopathischen Arzneien ist, dass sie einem umfangreichen Herstellungsverfahren unterzogen wurden, der sogenannten Potenzierung(lat. potentia=Kraft). Dabei sind unterschiedliche Verfahren möglich. Beispielsweise die Potenzierung im Dezimalsystem (D-Potenzen, Zehnersystem), die Potenzierung im Hundertersystem (C-Potenzen, Hundertersystem) oder die Weiterverarbeitung von C-Potenzen zu den sogenannten LM-Potenzen.  
Bei der Potenzierung im Dezimalsystem wird folgendermaßen vorgegangen: Ein Teil der Ausgangssubstanz wird mit neun Teilen Trägersubstanz wie Alkohol oder Milchzucker verarbeitet. Es entsteht die Potenz D1. Ein Teil dieser entstandenen Potenz D1 wird sodann wiederum mit neun Teilen Trägersubstanz weiterverarbeitet. Die Potenz D2 ist entstanden. Auf diese Weise wird weiter verfahren, bis die gewünschte Potenzierungsstufe bzw. Potenz erreicht ist. 

Im Allgemeinen werden für akut auftretende Erkrankungen tiefere Potenzen gewählt, für chronisch-langwierige Erkrankungen höhere und Hochpotenzen eingesetzt. 

 

AUSGANGSSUBSTANZEN FÜR HOMÖOPATHISCHE ARZNEIMITTEL

Zur Herstellung homöopathischer Arzneien werden die meisten Ausgangssubstanzen aus dem Pflanzenreich, aber auch aus dem Mineralien-, und Tierreich gewonnen. 
Pflanzen, die zu homöopathische Arzneien verarbeitet werden sind beispielsweise Arnika (Arnica montana), Johanniskraut (Hypericum perforatum), die Ringelblume (Calendula officinalis) oder der falsche Jasmin (Gelsemium sempervirens). 
Mineralien, die in der Homöopathie Verwendung finden, sind z.B. das kohlensaure Natron (Natrium carbonicum), Calciumcarbonat  - der Austernschalenkalk (Calcium carbonicum) oder das Bittersalz (Magnesium sulfuricum). 

 

DIE MIASMATIK IN DER HOMÖOPATHIE

Bei der Arbeit mit der sogenannten Miasmenlehren in der Homöopathie gehen wir in der Therapie der Erkrankung einen ganz entscheidenden Schritt weiter: ähnlich wie bei der Pflege eines Gartens, wo es nicht genügt, gesunde Pflanzen zu setzen und dem Unkraut Einhalt zu gebieten, sondern wo oftmals auch den Gartenboden in seiner Grundqualität entscheidend verbessert werden muss - müssen wir oft auch in der homöopathischen Therapie die Grundqualitäten des Organismus, gewissermaßen das Terrain verbessern und bereinigen, um einen beständigen Gesundheitszustand wieder zu erlangen. Hahnemann selbst hatte bereits erkannt, dass es beim Menschen eine bestimmte Disposition zu Erkrankungen gibt, die mit tiefer gehenden Arzneien zu therapieren sei. Beispiele für Miasmen sind z.B. die Psora, die Sykosis und die Tuberkulinie. 

 

BÜCHER ÜBER DIE HOMÖOPATHIE

  • Allen, H.: Leitsymptome homöopathischer Arzneimittel. 

  • Hahnemann, S.: Die chronischen Krankheiten. 

  • Hahnemann, S.: Organon der Heilkunst. 

  • Hahnemann, S.: Hahnemanns Arzneimittellehre. Gesammelte Arzneimittelprüfungen in drei Bänden. Nachdruck. Kandern 2007

Immunkur

Unser Immunsystem ist den vielfältigsten Belastungen ausgesetzt, die es schwächen und zu unterschiedlichsten Krankheitssymptomen wie beispielsweise chronischem Schmerz wie Fibromyalgie oder Migräne führen können.

Hier ist wieder die Suche nach den tatsächlichen Ursachen der Beschwerden unbedingt notwendig.

Zu diesem Zweck stehen in meiner Naturheilpraxis Testverfahren zur Verfügung, die genau zeigen, welchen Belastungen unser Immunsystem ausgesetzt sind und mit welchen Mitteln diese zu therapieren sind. Diese Behandlung setzt an der Wurzel der Erkrankung an kann sich sehr lohnen. 

 

IMMUNTHERAPIE NACH DR. CARL SPENGLER

Unter dem Link www.spenglersan.de erfahren Sie mehr zu den Erkenntnissen von
Dr. Carl Spengler und seiner von ihm begründeten Heilmethode. 

 

SANUM THERAPIE

Ob wir gesund sind oder krank, hängt von vielen Faktoren ab.

Ganz entscheidend ist der Zustand bzw. die Balance unseres Inneren Milieus. Liegen in diesem Bereich Ungleichgewichte vor, spricht man von einer Dysbiose.

Diese Erkrankungsursachen zu erkennen und gezielt zu regulieren ist mit der SANUM Therapie möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf

der website der Fa. Sanum-Kehlbeck unter www.sanum.com

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Schmerz

Das Leben wieder genießen und sich frei fühlen. Wer wünscht sich das nicht, wenn ihn häufige Schmerzzustände plagen. Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Schmerzen wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne oder Schmerzen des Bewegungsapparates wie bspw. Arthrose, Unfallfolgen oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.  

 

CHRONISCHER SCHMERZ UND SCHMERZGEDÄCHTNIS

Häufig ist das Problem SCHMERZ bereits chronisch geworden, weil unser Organismus sich gewissermaßen daran gewöhnt hat - er hat den Schmerz im sogenannten Schmerzgedächtnis - in bestimmten Arealen unseres Gehirns - abgespeichert, ihn gewissermaßen gelernt.

Nun sind viele Betroffene - gerade wenn der Schmerz häufiger oder bereits dauerhaft geworden ist - immer stärker der Überzeugung, dass sie auf lange Sicht nicht nur auf Schmerzmittel zurückgreifen wollen. Sie wünschen sich eine sanfte Alternative, die weniger Nebenwirkungen hat. Diese Alternative bietet die Naturheilkunde mit ihren vielfältigen Methoden. Schmerztherapie bedeutet häufig die parallele Anwendung unterschiedlicher Heilmethoden wie bspw. der Akupunktur oder der Homöopathie. Durch meine laufenden Weiterbildungen kann ich Ihnen diese Vielfalt an Therapiemöglichkeiten bieten. Sprechen Sie mich an!

Kopfschmerz und Migränebehandlung

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit bildet die Schmerztherapie - und sehr häufig die Therapie von Kopfschmerzen. Diese können ganz unterschiedliche Formen annehmen und begleitend zu anderen Erkrankungen auftreten. Für sich alleine auftretend und/oder immer wieder kehrend zählen Kopfschmerzen zu den häufigsten chronischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Deutschland und den westlichen Industrienationen überhaupt. Geplagte Patienten kommen oftmals nach einer regelrechten Odyssee an durchgemachten Therapieversuchen und suchen nach sanften therapeutischen Alternativen. 

 

KOPFSCHMERZ ODER MIGRÄNE - DIE KLASSIFIKATIONEN

Kopfschmerzen können unterschiedlichste Ursachen haben. Die International Headache Society (IHS) unterscheidet zwischen primären und sekundären Kopfschmerzerkrankungen, wobei die primären Kopfschmerzen ein eigenes Krankheitsbild darstellen. Hier finden wir keine andere zugrundeliegende Erkrankung, die den Kopfschmerz bedingt - soweit zumindest die Ansicht der Schulmedizin. Die sekundären Kopfschmerzen - wie der Name schon sagt, werden von der IHS als sekundäres Symptom einer anderen Krankheit eingestuft. Zu den primären Kopfschmerzen zählen dabei 1. Die Migräne, 2. Der Kopfschmerz vom Spannungstyp, 3. Der Clusterkopfschmerz und andere trigemino-autonome Kopfschmerzerkrankungen. Eine detailliertere Klassifikation nach IHS (International Headache Society) können Sie unter www.ihs.de nachlesen.

Migräne

„Die Migräne ist eine häufige, stark behindernde primäre Kopfschmerzerkrankung. Epidemiologische Studien belegen die hohe Prävalenz und die immensen sozioökonomischen und persönlichen Auswirkungen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO führt die Migräne an 19. Stelle unter allen Erkrankungen, die Behinderungen bedingen“ (zitiert aus der IHS-Klassifikation). Unterteilt wird dabei die Migräne mit Aura sowie die Migräne ohne Aura.

 

Migräne ohne Aura

Die Migräne ohne Aura wird als Attacken förmig wiederkehrende Kopfschmerzerkrankung beschrieben wobei die Attacken 4-72 Stunden (!) andauern können. Charakteristisch dabei ist die einseitige Lokalisation, der pulsierende Charakter, die mäßige bis starke Intensität, eine Verstärkung der Symptome durch körperliche Routineaktivitäten (Gehen, Treppensteigen) und das begleitende Auftreten von Übelkeit und/oder Licht- und Lärmüberempfindlichkeit. Früher wurde diese Form der Migräne als „Einfache Migräne“ oder auch „Hemikranie“ bezeichnet.

 

Migräne mit Aura

Beim Beschwerdebild der Migräne mit Aura kommen vor der Kopfschmerzentwicklung außerdem anfallsartige neurologische Symptome hinzu, die sich langsam über 5-20 Minuten hinweg entwickeln und weniger als 60 Minuten anhalten. Dabei sind sowohl visuelle als auch sensible Symptome möglich – auch dysphasische Sprachstörungen können vorkommen. Zu den Symptomen einer Aura gehört jedoch keine Schwäche der Motorik.

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